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Sozialverträglichkeit und Respekt in Bezug auf Kontakt zwischen den Hunden und Menschen in einer Gruppe, beim Auslauf oder auch gegenüber anderen Menschen auf den Trekking-Touren wird sehr unterschiedlich gedeutet. Was für den einen annehmbar und verträglich erscheint, ist für den anderen inakzeptabel und respektlos. Eine Frage der Interpretation.

Hier ein Darstellungsversuch meines Empfindens...

Zwischen Hunden:

Um bei dem schon unter Damit sollten Sie einverstanden sein... erwähnten Bild des Spielplatzes und des fliegenden Bauklötzchens zu bleiben...so sollte dieses, nur weil sich jemand geärgert fühlt, nicht einem anderen an den Kopf fliegen. Und wäre dies doch der Fall, so sollten sich die anderen nicht noch freudig mit daraufstürzen dürfen.
Und so soll es nach meiner Auffassung auch im Auslauf und auf gemeinsamen Touren / Gassigängen zugehen. Der Auslauf und die Wege sind gross genug, um die Individualdistanz des Anderen zu wahren wenn man sich nicht liegt.

Wenn ein Hund noch nicht gelernt hat, dass Ignoranz, sich abwenden oder schnüffeln gehen eine gute Lösung ist und eher Konflikte sucht, sollten man ihn unterbrechen und ihm deutlich machen, dass es eine alternative Lösung gibt. Und auch die anderen Hundebesitzer von sehr gut sozialisierten Hunden sollten darauf Rücksicht nehmen und den eigenen Hund ggf. davon abhalten o.g. zu bedrängen, insbesondere wenn der andere Halter auch schon darum bittet.

Wichtig ist mir, dass sich alle Hunde ( und Menschen ) im Zusammensein und bei den gemeinsamen Unternehmungen wohl fühlen können. Rüden kastriert oder nicht, Hündinnen, tobige, ruhig, junge oder auch alte Hunde.

Es ist in meinen Augen nicht in Ordnung, wenn permanent ein Hund von einem oder mehreren anderen bedrängt und gemobbt wird, oder z.B. ein Jungspunt ein älteres Semester ständig piesackt und körperliche Schwächen dessen ausloten möchte. Ein eindeutiges Merkmal für „Spiel“ ist, dass alle  Beteiligten Spass haben und sich das Jagen und gejagt werden, oben oder unten liegen abwechseln. Wenn dies nur sehr einseitig geschieht, so ist das kein Spiel, auch wenn alle anderen ausser dem „Opfer“ Spass zu haben scheinen. Dehalb erwarte ich dann auch von den Besitzern, dass Sie den eigenen Hund davon abbringen und ihm diese Verhalten nicht weiter zugestehen.

Auch wenn es zum Großteil um Freilauf, Freiheit und Spass der Hunde geht, so gibt es auch im Auslauf / Freilauf Grenzen. Zum Einen, weil eine Hundegruppe sonst nicht zu kontrollieren ist und ein hohes Risiko für unerwünschtes Verhalten besteht, dass keiner von uns möchte. Zum Anderen sollten Menschen nicht mit vermatschten Pfotenabdrücken übersät werden [ausser sie bestehen auf die Naturdeko ;-) ] und sollten auch bei Touren / Sapzerigängen  in Ruhe ihr lecker Brötchen essen können, ohne Sabberspuren eines fremden Hundes an sich zu haben.

In allen o.g. oder ähnlichen Fällen, in denen der Besitzer nicht, oder nicht adäquat regelend handelt, greife ich ein. Wem dies nicht behagt, dass sein Hund dann von mir begrenzt oder eingeschränkt wird wenn er andere Hunde angreift oder ernsthaft belästigt, sollte nicht zum Auslauf oder mit auf die Touren kommen. Ebenso sollten wir alle Akzeptanz denen entgegenbingen, deren Hunde aus Vorsichtsgründen einen Maulkorb tragen.

Ob man die Sozialverträglichkeit des eigenen Hundes mal beim Rumtreibertreff testen kann wurde ich schon einmal gefragt. Die klare Antwort ist NEIN! Testen nicht, aber einem an den Maulkorb gewöhnten Hund und verunsicherten Menschen die Chance zu geben Neues unter sicheren  Bedingungen zu lernen JA!  Wenn Sie sich unsicher sind bezüglich der Sozialverträglichkeit Ihres Hundes oder etwas daran ändern wollen sprechen Sie mich an. Ich bin gerne für Sie da.

Zwischen Menschen:

Je mehr (neue) Menschen, mehr (neue) Hunde aufeinander treffen enstehen natürlich auch mehr Interaktionen. Zwischen den Hunden sowie auch zwischen den Menschen.

Wo kommuniziert wird, können Konflikte entstehen. Hunde sind unsere Sozialpartner und wenn mein Hund eins drauf bekommt, triftt mich das auch. Emotional gesehen fühle ich wenig Unterschied zwischen einem mir nahestenden Menschen oder meinem Hund! Das kann zuweilen zu schwierigen Situationen führen. Der eine Hundehalter hat Sorge dass seinem Hund was passiert, der andere will nicht, dass sein Hund beschuldigt wird sich nicht angemessen zu verhalten. Wo wir dann schnell wieder bei der unterschiedlichen Interpretation von Verträglichkeit und Respekt sind.

Die Gassi- / Auslaufsituation ist eine prima Gelegenheit für Hunde, soziale Kompetenz zu erlernen und dazu gehört auch einmal der ein oder andere kleine (manchmal lautstarke) Konflikt.Sonst ist es nicht möglich alternative Lösungen zu finden. Dabei kann auch mal gezwickt werden – und wo gezwickt wird kann auch mal zu doll gezwickt werden und es kann eine kleine Verletzung entstehen. In der Regel sollte das nicht so sein, jedoch, wir sind alle nicht perfekt, wir nicht, unsere Hunde nicht und lernen bedeutet eben auch, dass mal was schief laufen kann.

Am Anfang kann es schwierig sein, zu erkennen, wann man das Verhalten seines Hundes unterbrechen sollte und wann nicht – und wie eine effektive Unterbrechung aussehen sollte, so dass man die Situation deeskaliert anstatt noch mehr Spannung zuzufügen. Bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie sich hierbei nicht sicher sind.

Ich wünsche mir - und es ist mir wichtig -  dass die soziale Kompetenz und respektvolles Verhalten, welches  unsere Hunde im Auslauf lernen und üben sollen oder auch schon zeigen  von uns  Haltern vorgelebt wird. Das bedeutet: Miteinander sprechen wenn euch irgendetwas stört, anstatt übereinander. Gemeinsam nach einer Lösung suchen, wenn zwei Hunde sich nicht vertragen, statt einander (oder die Hunde ) zu beschuldigen und zu verurteilen.

Ich wünsche uns allen viel Freude und entspannte gemeinsame Zeit!

Damit sollten Sie einverstanden sein

Nicht jedes Risiko ist ausgeschlossen...

...und meist wird darüber nicht gerne gesprochen.

Wir sind der Meinung, dass dies jedoch wichtig ist und wir alle etwas davon haben, wenn wir  dadurch genau wissen worauf wir achten müssen. Zum Schutz einer unserer wertvollsten Bereicherungen unseres Lebens .

~ Halsbänder mit Klickverschluss, ohne zusätzliche Sicherung können aufgehen...

~ Leinen können reissen...

~ ein freilaufender Hund kann auf die angeleinte Gruppe zulaufen...

~ Wenn wir  mit Ihrem Hund zum Tierarzt müssen, bestehen die gleichen Risiken wie wenn Sie ihn dorthin begleiten...

~ Wie Kinder auf dem Spielplatz die sich beim "Fangen spielen" den Fuß verknacksen können oder ein Loch im Kopf haben können, weil ein anderes Kind ein Bauklötzchen geworfen hat, so kann es auch bei Hunden vorkommen, dass es einmal eine Rauferei gibt und ein Zahn im Fell des Anderen hängen bleibt. Bei Kurzhaarigen wirkt  sich das eventuell anders aus als bei einem "plüschigen" Hund. Sollte dennoch eine tieräztliche Behandlung notwendig sein,  wird diese natürlich sofort in die Wege geleitet. Die Tierarztkosten werden Ihnen in Rechnung gestellt und sind bei Abholung des Hundes zu bezahlen. Verhöre unter den Hunden oder forensische Nachforschungen wessen Zahn nun der des Hängengebliebenen ist und wer den Streit angefangen hat sind leider nicht möglich.

...wenn eines jedoch auszuschliessen ist, sorgen wir dafür

Neben erfahrenem und sorgfältigem Umgang mit den Hunden gehört zu einem guten und sicheren Gefühl,  dass wir alle gesetzlichen Vorschriften erfüllen und über eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von 15 Mio. € für Personen-, Sach und Vermögensschäden abgesichert bin. Auch eine Schlüsselversicherung besteht.

Mit der Teilnahme an den beschriebenen Leistungen erkennen Sie die AGB´s an ( diese werden Ihnen auf Wunsch übermittelt )